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Ritterschaften der Familie in Kurland

 
 

 

Historische Karte Kurlands

Historische Karte Kurlands

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Wappen von Kurland unter Gotthard von Kettler

Wappen des Herzogtums Kurland
unter Gotthard v. Kettler

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Wappen und Flagge von Kurland

Historisches Ritterschafts-Wappen
von Kurland

Kurland ist eine der fünf historischen Landschaften von Lettland. Das alte Kurland (lettisch: Kurzeme) liegt im jetzigen Westen und Süden von Lettland und bezeichnet den von Ostsee und Rigaer Bucht umfassten Landesteil südlich der Düna um die Hafenstädte Ventspils (deutsch: Windau) und Liepāja (deutsch: Liba oder Libau).

Kurland wurde Anfang des 13. Jahrhunderts vom Schwertbrüderorden unterworfen. Mit der Vereinigung des Schwertbrüderordens 1237 mit dem Deutschen Orden stand Kurland dann unter Herrschaft des Deutschen Ordens.

Gotthard von Kettler

Gotthard von Kettler
(1517-1587)
1. Herzog von Kurland
von 1562-1587

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Im Zuge des Livländischen Krieges und der Auflösung des Deutschen Ordens wurde der letzte Ordensmeister des Deutschen Ordens Gotthard von Kettler mit Semgallen und Kurland belehnt und 1562 erster Herzog von Kurland.

Kurland unterstand fortan polnischer Lehnshoheit (28.11.1561: Vertrag von Wilna) und erreichte seine höchste wirtschaftliche Blüte.

Insbesondere durch Jakob von Kettler (3. Herzog von Kurland). Der Enkel von Gotthard von Kettler hatte sich schon früh den Ruf eines hochgebildeten und weisen Mannes erworben. Wegen seiner herausragenden Leistungen für Kurland wird Jakob von Kettler bis heute in dieser Region verehrt.

Die Nachkommen Gotthard von Kettlers herrschten bis 1737 in Kurland und dem Aussterben der Kettler-Dynastie.

Nach der III. Polnischen Teilung 1795 und dem Untergang des Lehnsherrn Polen wurde Kurland russische Provinz und mit dem Hochstift Pilten an der Nordspitze von Kurland vereinigt.

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Jakob von Kettler

Jakob von Kettler
(1610-1682)
3. Herzog von Kurland
von 1642-1682

Die kurländische Ritterschaft bestand aus deutschen Adligen, die überwiegend aus Westfalen und vom Rhein stammten. Diese hatten in der Herrschaftszeit des Deutschen Ordens (1226-1561) Landbesitz in Kurland erworben.

Die kurländische Ritterschaft, deren Adelsmatrikel ab 1634 geführt wurde (vgl. Genealogische Verbände), nahm überwiegend staatliche und ständische Aufgaben wahr und war verfassungsgemäßer Regierungsvertreter bei Verhinderung oder Abwesenheit des Herzogs von Kurland.

Das Ritterhaus der kurländischen Ritterschaft hatte seinen Sitz in der Stadt Jelgava (deutsch: Mitau) im heutigen Zentral-Lettland.

Nach dem Großen Nordischen Krieg zwischen Schweden und Russland sicherte der russische Zar Peter der Große 1721 im Frieden von Nystad den Städten und den Ritterschaften Privilegien zu, die zur autonomen Selbstverwaltung in Stadt und Land führten.

In den Jahren 1816-1819 beschloß die baltische Ritterschaft die Aufhebung der Leibeigenschaft in Kurland, Estland und Livland.

Im Ersten Weltkrieg wurde Kurland von deutschen Truppen besetzt. 1918 wurde die neue Republik Lettland ausgerufen und alle Deutschen im kurländischen Gebiet bis auf einen Restgrundbesitz von 50 ha enteignet.

Das, und die Aussperrung der deutschen Minderheit von höheren Positionen in Verwaltung und Militär, führte in der Folgezeit der Weimarer Republik zu einer grossen Fluchtwelle der deutschstämmigen Kurländer.

1939 wurden die Bewohner von Kurland durch das Deutsche Reich in die Gegend von Posen umgesiedelt, von wo sie später vertrieben wurden bzw. flüchten mussten.

Im Zweiten Weltkrieg war Kurland mit den 6 Kurland-Schlachten, die im sogenannten "Kurland-Kessel" (Todeskessel) seit Oktober 1944 stattfanden, Mittelpunkt erbitterster Kämpfe zwischen Deutschland und Russland. Trotz massivem militärischem Aufgebot gelang es der Sowjetarmee bis zum 8. Mai 1945 nicht, den Kessel zu besetzen.

Der Kurland-Kessel* war südlich der Stadt Saldus (deutsch: Frauenburg) im Westen Lettlands im historischen Gebiet Kurland.

* In Kurlands Kessel umzingelte die sowjetische Armee Kurzeme (Kurland) und es entstand die völlige Isolation der Kreise Talsi, Ventspils und Aizpute, teilweise auch der Kreise Tukums, Kuldīga und Liepāja, wo sich ca. 230.000 Einwohner und ca. 150.000 Flüchtlinge aus anderen Gebieten Lettlands aufhielten. Über die Anzahl der umzingelten Soldaten der deutschen Armee "Kurland" (bis Januar 1945 Heeresgruppe "Nord") gibt es verschiedene Meinungen. Die Zahlen der Division schwanken von 200.000 bis 500.000 Soldaten, darunter auch lettische Legionäre.

Der Versuch der "Heeresgruppe Kurland", der letzten intakten Kampfeinheit Deutschlands im II. Weltkrieg, sich am 8. Mai 1945 als Freikorps in Kurland zu etablieren, wurde von der Sowjetunion gewaltsam verhindert. Erst 1991 wurde die Unabhängigkeit erlangt.

Nachfolgend bedeutende, bekannte oder berühmte Personen und Persönlichkeiten der Familie im kurländischen Baltikum:

Karte und Landkarte von Kurland
Kurland Karte

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Der Stackelbergsche Familienzweig Haus Marren in Kurland enstammt dem estländischen Zweig (Haus Worms) des öselschen Zweiges (Haus Thomel).

Der kurländische Familienzweig erhielt am 06.06.1714 den schwedischen Freiherrnstand und das Indigenat (Heimatrecht) auf Ösel und in Estland.

Freiherr Alexander von Stackelberg aus dem Hause Worms war

  • Erbherr auf Marren in Kurland und

  • kurländischer Gouvernementsprokureur.

Er wurde am 24.03.1870 in die kurländische Adelsmatrikel aufgenommen.

Freiherr Alexander von Stackelberg ist der Stammvater des kurländischen Hauses Marren.

 

Weiter zu den Ritterschaften und der Ahnenforschung in den historischen Landschaften:

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Baltikum - Estland - Kurland - Livland - Ösel

 

 

 
 

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