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Otto Gustav Freiherr von Stackelberg (1771 - 1811)

 
 

 

Estländischer Ritterschaftshauptmann

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Otto Gustav Freiherr von Stackelberg wurde in Jürgensberg in Estland geboren.

Otto Gustav verlor seine Eltern bereits als Kind. Er wurde von Wolter Graf Stackelberg, seinem Onkel, grossgezogen.

Von 1783-1789 besuchte er die Domschule in Reval (dem heutigen Tallinn).

Historisches Wappen der estländischen Ritterschaft

Historisches Wappen der
estländischen Ritterschaft

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1809 wurde Otto Gustav von der Estländischen Ritterschaft* zum Landmarschall gewählt. Der Führer der Ritterschaft hieß ursprünglich Ritterschaftshauptmann und war die entscheidende Persönlichkeit in der Landespolitik. Nach dem Großen Nordischen Krieg 1721 wurde der Ritterschaftsführer in Landschaftshauptmann oder Landmarschall umbenannt.

* Die estländische Ritterschaft ist die älteste deutsch-baltische Ritterschaft. Aus der ehemaligen Interessengemeinschaft dieser überwiegend deutschen Vasallen im 13. Jahrhundert entwickelte sich bis zum Ende der Herrschaft des Deutschen Ordens 1561 ein politischer Stand im Baltikum (vgl. Geschichte in Estland).

Der Begriff der Ritterschaft bezeichnet dabei einerseits die Gesamtheit des Standes der Ritter (wehrhafte, adelige Gefolgsleute eines Königs, eines Herrschers oder des Hochadels) und andererseits die Gesamtheit der Ritter eines Lehnsherren. Die Adelsmatrikel der estländischen Ritterschaft besteht seit 1756.

Das Ritterhaus der Estländischen Ritterschaft befand sich in der Bischofsburg der Stadt Arensburg (Kuressaare).

Um 1809 wurde die berühmte Reformierung der Bauerngesetzgebung im Baltikum debattiert.

Am 24.02.1811 beschloss die estländische und baltische Ritterschaft schließlich die Aufhebung der Leibeigenschaft der Bauern. Mehr als 40 Jahre vor der Aufhebung im übrigen russischen Reich.

Leibeigne zum Verkauf auszustellen oder in Zeitungen anzubieten, wurde verboten und die Freilassung von Leibeigenen und ihre Ansiedlung in den Städten erleichtert.

Die Bestätigung des russischen Kaiserhauses erfolgte aber erst im Jahre 1816 durch Zar Alexander I. (1777-1825), dem das historische Estland, Livland, Ösel und Kurland die Aufhebung der Leibeigenschaft und die Einführung einer Bauernordnung verdankten.

Otto Gustav erlebte daher die Bestätigung das Gesetzes nicht mehr. In der Ahnenforschung und Genealogie der Familie gehörte Otto Gustav Freiherr von Stackelberg zum Stamm Camby.

 

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